Der Grubber zieht seine Bahnen
Nachtrag vom 1. Oktober 2026: Der spätere Farbvergleich zeigte, dass die damaligen Demo-Messungen ohne SetPatch im ECS-Anzeigemodus liefen. Die Zeiten beschreiben diesen historischen Aufbau. Inzwischen wurden der AGA-Pfad geprüft, ein direkter Blitterpfad implementiert und das Mindestziel auf 68030/50 mit mindestens 8 MB Fast-RAM neu gefasst. Ergebnisse und weiterhin offene Grenzen stehen im Folgeeintrag.
23./24. September 2026 · nativer Vertical Slice 2 unter FS-UAE
Nach der Gespannfahrt folgt die erste sichtbare Feldarbeit in der nativen Amiga-Testfassung. Der Traktor koppelt einen Grubber an, senkt ihn ab und bearbeitet sieben Stoppelkacheln. Danach wird das Gerät angehoben: Die Weiterfahrt verändert den Boden nicht mehr. Auch das Abkoppeln gehört zur Vorführung.

Die 26 Schritte der Vorführung bestanden. Acht Bildschirmzustände wurden reproduzierbar aufgenommen; der gezielte Zeichenpfad lieferte gegenüber vollständiger Neuzeichnung 0 abweichende Bildbytes. 53 von 53 Tests sowie die Builds bestanden. Für den Startzustand der Vorführung wurden acht Kacheln mit einer bereits vorhandenen Ernteregel in Stoppeln überführt; das war eine Testszenen-Vorbereitung, keine neue Spielregel.
Weniger Arbeit pro Kachel
Beim ersten Feldlauf kostete ein Schritt mit Kamerascroll noch rund 580 Millisekunden. Die spätere Optimierung prüft einen Befehl vollständig und aktualisiert die Anzeige der betroffenen Kacheln anschließend schrittweise. Im protokollierten FS-UAE-Lauf sank der Feldschritt mit Scroll auf 421 bis 436 Millisekunden, ohne Scroll auf rund 120 Millisekunden. Die Bild- und Anzeigestatusvergleiche blieben in 27 von 27 Prüfstellen bytegleich.
Das ist ein bestandener Funktions- und Performance-Schritt im Emulator. Gerade der Kamerascroll bleibt ein messbarer Engpass; am echten A1200 sind Reaktionszeit und Spielgefühl noch nicht abgenommen.